Schädlinge an Rosen: Blattläuse & Rosenblattrollwespe bekämpfen – Rasenmax.com
Schädlinge auf Rosen - Blattläuse & Rosenblattrollwespe sicher erkennen und bekämpfen

Schädlinge auf Rosen - Blattläuse & Rosenblattrollwespe sicher erkennen und bekämpfen

, Von Richard P. , 5 min Lesezeit

Häufige Schädlinge an Rosen im Überblick

Jetzt stehen die Rosen in voller Blüte – leider machen sich dann auch gerne Schädlinge und Krankheiten bemerkbar. Hier zeigen wir dir die häufigsten Schädlinge, die Rosen befallen, und was du dagegen tun kannst. Allgemeine Tipps zu Kauf, Schnitt und Pflege findest du im Rosenratgeber.

Blattläuse an Rosen erkennen und bekämpfen

Blattläuse als Schädlinge auf Rosen

Die häufigsten Schädlinge auf Rosen sind Blattläuse. Ab dem Frühjahr freuen sie sich – wie wir – auf die Rosenpracht, und oft ist der Befall schon sehr stark, bevor man ihn bemerkt.

Wie sehen Blattläuse aus?

Kleine, etwa 5 mm große Insekten, grün, rot oder schwarz gefärbt, die sich ab dem Frühjahr an den Triebspitzen finden und rasant vermehren. Die Blätter an den Triebspitzen können sich einrollen, Blütenknospen und Triebe hängen den Kopf – Folge der starken Saugaktivität, die lokal zu Flüssigkeitsmangel führt.

Oft werden Blattläuse von Ameisen begleitet, die sie beschützen: Blattläuse scheiden den zuckersüßen Honigtau aus, den die Ameisen gerne fressen.

Wie behandelt man Blattläuse?

  • Mechanisch entfernen – einfach händisch herunterkratzen.
  • Hausmittel: verdünnte Schmierseife (Kaliseife) auf die Rosen spritzen.
  • Brennnesselsud hilft ebenfalls: rund 500 g Brennnesseln mit 5 l kochendem Wasser aufgießen.
  • Natürliche Feinde fördern: Marienkäfer, Florfliegen und Schwebfliegen fressen Blattläuse in großer Zahl – wie du sie anlockst, steht in Nützlinge im Garten.
  • Bei starkem Befall: Neudorff Spruzit Schädlingsfrei.
  • Vorbeugend: Biplantol Contra X, ein biologisches Präparat auf Basis ätherischer Öle, das den Geschmack der Pflanze so verändert, dass Schädlinge weniger interessiert sind. Parallel dazu die Pflanze mit Biplantol Rosen NT stärken.
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Blattläuse treten vor allem im Frühjahr und Frühsommer bei milden Temperaturen und trocken-warmem Wetter massiv auf.

Rosenblattrollwespe erkennen und bekämpfen

Wie sehen die Blattrollwespen aus, welchen Schaden richten sie an?

Die Weibchen der Rosenblattrollwespe legen ihre Eier an den Rand des Rosenblatts, meist nicht mehr als zwei oder drei. Danach sticht das Weibchen die Mittelrippe des Blattes an, sodass es sich zusammenrollt. Die Larven schlüpfen zwischen April und Mai geschützt im Blatt und fressen es von innen – die Blätter sterben ab und fallen zu Boden. Die Larven überwintern im Boden, im Frühjahr schlüpft die nächste Generation.

Was kann man gegen Blattrollwespen tun?

  • Befallene Blätter sofort abschneiden und vernichten, solange die Larven noch nicht in den Boden gewandert sind. Entsorgung über den Hausmüll, niemals auf dem Kompost.
  • Bei starkem Befall hilft auch hier Neudorff Spruzit.

Wie kann man Blattrollwespen vorbeugen?

  • Natürliche Feinde fördern: Insektenhotel aufstellen, im Winter Vögel füttern (Details in Nützlinge im Garten).
  • Vorbeugend mit Biplantol Contra X behandeln – regelmäßig angewendet, zusätzlich mit Biplantol Rosen NT stärken.

Rosenblattrollwespen legen in Mitteleuropa meist im Mai/Juni ihre Eier ab, die Larven überwintern im Boden.

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Zusammenfassung

Rosen sollten regelmäßig auf Schädlinge kontrolliert werden – zunächst mit klassischen Hausmitteln behandeln, bei starkem Befall auf Biplantol Contra X oder in weiterer Folge Neudorff Spruzit zurückgreifen. Auch der Dickmaulrüssler kann an Rosen fressen – gegen seine Larven helfen Nematoden.

Da eine gesunde, gut genährte Rose weniger anfällig für Schädlinge ist, empfehlen wir eine regelmäßige Stärkung mit Biplantol Rosen NT sowie eine regelmäßige Düngung mit Biplantol Rosenkraft.

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Mehr zu Standort, Rosenschnitt und Pflege: Rosenratgeber.

Häufige Fragen

Welche Schädlinge treten am häufigsten an Rosen auf?

Am häufigsten sind Blattläuse und die Rosenblattrollwespe. Blattläuse sitzen vor allem an jungen Trieben und Knospen, die Rosenblattrollwespe verrät sich durch zigarrenförmig eingerollte Blätter.

Woran erkenne ich Blattläuse an Rosen?

Blattläuse sind kleine, 2–5 mm große Insekten in Grün, Schwarz oder Rot, die in Kolonien an Triebspitzen und Knospen sitzen. Typische Anzeichen sind eingerollte Blätter, herunterhängende Triebe und klebriger Honigtau.

Was hilft gegen Blattläuse an Rosen?

Bei leichtem Befall reicht oft kräftiges Abbrausen oder eine Spritzung mit verdünnter Kaliseife oder Brennnesselsud. Bei starkem Befall hilft ein biologisches Mittel wie Neudorff Spruzit Schädlingsfrei mit Naturpyrethrum und Rapsöl.

Wie erkenne ich die Rosenblattrollwespe?

Die erwachsenen Wespen sieht man selten, aber ihre Larven rollen das Rosenblatt zu einer Zigarre ein und fressen darin. Eingerollte, später braun werdende Blätter sind das typische Schadbild.

Was kann ich gegen die Rosenblattrollwespe tun?

Am wichtigsten ist das konsequente Entfernen der eingerollten Blätter, bevor die Larven in den Boden fallen. Das Schnittgut gehört in den Restmüll, nicht auf den Kompost, damit die Larven nicht im Garten überleben.

Kann ich Schädlingen an Rosen vorbeugen?

Ja, vitale Rosen sind deutlich weniger anfällig: Achte auf einen passenden Standort, gute Nährstoffversorgung und regelmäßige Bewässerung. Zusätzlich kannst du sie mit Biplantol Rosen NT stärken und mit Biplantol Contra X vorbeugend behandeln.

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