
Schädlinge auf Rosen - Blattläuse & Rosenblattrollwespe sicher erkennen und bekämpfen
, Von Richard P. , 5 min Lesezeit

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Jetzt stehen die Rosen in voller Blüte – leider machen sich dann auch gerne Schädlinge und Krankheiten bemerkbar. Hier zeigen wir dir die häufigsten Schädlinge, die Rosen befallen, und was du dagegen tun kannst. Allgemeine Tipps zu Kauf, Schnitt und Pflege findest du im Rosenratgeber.

Die häufigsten Schädlinge auf Rosen sind Blattläuse. Ab dem Frühjahr freuen sie sich – wie wir – auf die Rosenpracht, und oft ist der Befall schon sehr stark, bevor man ihn bemerkt.
Kleine, etwa 5 mm große Insekten, grün, rot oder schwarz gefärbt, die sich ab dem Frühjahr an den Triebspitzen finden und rasant vermehren. Die Blätter an den Triebspitzen können sich einrollen, Blütenknospen und Triebe hängen den Kopf – Folge der starken Saugaktivität, die lokal zu Flüssigkeitsmangel führt.
Oft werden Blattläuse von Ameisen begleitet, die sie beschützen: Blattläuse scheiden den zuckersüßen Honigtau aus, den die Ameisen gerne fressen.
Blattläuse treten vor allem im Frühjahr und Frühsommer bei milden Temperaturen und trocken-warmem Wetter massiv auf.
Die Weibchen der Rosenblattrollwespe legen ihre Eier an den Rand des Rosenblatts, meist nicht mehr als zwei oder drei. Danach sticht das Weibchen die Mittelrippe des Blattes an, sodass es sich zusammenrollt. Die Larven schlüpfen zwischen April und Mai geschützt im Blatt und fressen es von innen – die Blätter sterben ab und fallen zu Boden. Die Larven überwintern im Boden, im Frühjahr schlüpft die nächste Generation.
Rosenblattrollwespen legen in Mitteleuropa meist im Mai/Juni ihre Eier ab, die Larven überwintern im Boden.
Rosen sollten regelmäßig auf Schädlinge kontrolliert werden – zunächst mit klassischen Hausmitteln behandeln, bei starkem Befall auf Biplantol Contra X oder in weiterer Folge Neudorff Spruzit zurückgreifen. Auch der Dickmaulrüssler kann an Rosen fressen – gegen seine Larven helfen Nematoden.
Da eine gesunde, gut genährte Rose weniger anfällig für Schädlinge ist, empfehlen wir eine regelmäßige Stärkung mit Biplantol Rosen NT sowie eine regelmäßige Düngung mit Biplantol Rosenkraft.
Mehr zu Standort, Rosenschnitt und Pflege: Rosenratgeber.
Am häufigsten sind Blattläuse und die Rosenblattrollwespe. Blattläuse sitzen vor allem an jungen Trieben und Knospen, die Rosenblattrollwespe verrät sich durch zigarrenförmig eingerollte Blätter.
Blattläuse sind kleine, 2–5 mm große Insekten in Grün, Schwarz oder Rot, die in Kolonien an Triebspitzen und Knospen sitzen. Typische Anzeichen sind eingerollte Blätter, herunterhängende Triebe und klebriger Honigtau.
Bei leichtem Befall reicht oft kräftiges Abbrausen oder eine Spritzung mit verdünnter Kaliseife oder Brennnesselsud. Bei starkem Befall hilft ein biologisches Mittel wie Neudorff Spruzit Schädlingsfrei mit Naturpyrethrum und Rapsöl.
Die erwachsenen Wespen sieht man selten, aber ihre Larven rollen das Rosenblatt zu einer Zigarre ein und fressen darin. Eingerollte, später braun werdende Blätter sind das typische Schadbild.
Am wichtigsten ist das konsequente Entfernen der eingerollten Blätter, bevor die Larven in den Boden fallen. Das Schnittgut gehört in den Restmüll, nicht auf den Kompost, damit die Larven nicht im Garten überleben.
Ja, vitale Rosen sind deutlich weniger anfällig: Achte auf einen passenden Standort, gute Nährstoffversorgung und regelmäßige Bewässerung. Zusätzlich kannst du sie mit Biplantol Rosen NT stärken und mit Biplantol Contra X vorbeugend behandeln.