
Rosenratgeber - Tipps für den Rosenkauf, den Rosenschnitt und die Rosenpflege
, Von Richard P. , 4 min Lesezeit

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Die Rose, die Königin der Blumen und des Gartens. Wer erliegt nicht ihrer Schönheit und ihrem Bann? Und erst ihrem Duft? Seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden, ist die Rose Symbol für Schönheit und Reichtum.
Die meisten Hobbygärtner wollen in ihrem Garten die eine oder andere Rose oder sogar ein ganzes Rosenbeet haben. Wir geben dir ein paar Tipps, worauf du beim Kauf, beim Schnitt und bei der Pflege achten solltest. Wie du Schädlinge auf Rosen bekämpfst und was dabei wirklich hilft, erfährst du in unserem Artikel Schädlinge auf Rosen.
Die richtige Auswahl beim Kauf erspart dir später viel Arbeit. Setze auf robuste Sorten, um den späteren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu minimieren.
Empfehlenswert sind Sorten mit Gütesiegeln wie „ORP-Rosen“ (Österreichische Rosenprüfung) oder „ADR-Rosen“ (Anerkannte Deutsche Rosen). Sie werden von unabhängigen Institutionen auf Robustheit und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge geprüft.
Rosen bevorzugen einen sonnigen und luftigen Standort. Eine gute Luftzirkulation ist wichtig, da die Blätter schneller abtrocknen und so Pilzkrankheiten wie Sternrußtau und Rosenrost vorgebeugt wird.

Ein regelmäßiger Rosenschnitt ist nötig, damit deine Rosen Jahr für Jahr aufs Neue wunderschön blühen und gesund bleiben.
Der ideale Zeitpunkt für den jährlichen Hauptschnitt ist, wenn die Forsythien blühen – dann sind starke Fröste in der Regel nicht mehr zu erwarten.

Um deine Rosen von innen heraus gesund und widerstandsfähig zu halten, ist die regelmäßige Anwendung eines Pflanzenstärkungsmittels ab dem Austrieb wichtig.
Rasenmax-Empfehlung: Wir empfehlen Biplantol Rosen NT. Dieses Pflanzenstärkungsmittel stärkt die Pflanzen vor Pilzerkrankungen, regt die pflanzeneigene Regenerationsfähigkeit an und erhöht die Blühfreudigkeit.
Wichtig: Biplantol Rosen NT ersetzt nicht das Düngen, hilft der Rose aber, die Nährstoffe aus dem Dünger schneller und besser aufzunehmen und zu verwerten.
Rosen sind Starkzehrer und benötigen regelmäßige Nährstoffgaben, um ihre volle Pracht zu entfalten.
Unser Produkt-Tipp: Hierfür empfehlen wir den organischen Rosendünger Biplantol Rosenkraft. Der NPK-Flüssigdünger im Verhältnis 2,7-1,8-2,7 enthält zusätzlich Magnesiumoxid und wertvolle Pflanzenhilfsmittel aus natürlichen Mineralien und Pflanzenextrakten.
Die Rosenpflege ist keine Wissenschaft, sondern eine Kombination aus dem richtigen Standort, dem korrekten Rosenschnitt und einer bedarfsgerechten Nährstoffversorgung. Wenn du diese Schritte beachtest, steht einer atemberaubenden Blütenpracht in deinem Garten nichts mehr im Wege.
Wähle robuste Sorten mit Gütesiegel wie ÖRP oder ADR, die auf Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge geprüft sind. Achte auf kräftige, grüne Blätter, helle, kräftige Wurzeln und kontrolliere die Blattunterseite auf Schädlinge.
Sonnig mit mindestens sechs Stunden Sonne täglich und mit guter Luftzirkulation, damit die Blätter schnell abtrocknen und Pilzkrankheiten wie Sternrußtau vorgebeugt wird. Stehende Hitze an heißen Südwänden und extreme Boden-Feuchtigkeit oder -Trockenheit vermeiden.
Der ideale Zeitpunkt für den jährlichen Hauptschnitt ist, wenn die Forsythien blühen – dann sind starke Fröste meist nicht mehr zu erwarten.
Mit einer scharfen Rosenschere etwa 5 mm über einem nach außen zeigenden Auge schräg schneiden, damit Wasser ablaufen kann. Schwache, überkreuzende oder kranke Triebe ganz am Ansatz entfernen.
Zweimal im Jahr: die erste Düngung im Frühjahr, meist Ende März/Anfang April, die zweite im Sommer, etwa Juli/Anfang August. Danach nicht mehr düngen, damit die Triebe vor dem Winter aushärten können.