
Rasen richtig bewässern: So viel Wasser braucht Ihr Rasen wirklich
8 min Lesezeit

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Ein sattgrüner, dichter Rasen hängt entscheidend von der richtigen Bewässerung ab – gerade in heißen Sommern in Österreich. Viele Hobbygärtner gießen täglich nur kurz, anstatt ihren Rasen seltener, dafür tiefgründig zu bewässern, und schwächen damit unbewusst die Wurzeln. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie viel Wasser Ihr Rasen tatsächlich braucht, wie oft Sie bewässern sollten, welche Tageszeit ideal ist und wie Sie sandige oder lehmige Böden sowie Flächen in Wien optimal versorgen.
Als Richtwert gelten etwa 20–25 Liter Wasser pro Quadratmeter und Woche, damit der Boden bis in eine Tiefe von rund 15 Zentimetern durchfeuchtet wird und die Wurzeln zuverlässig erreicht. Je nach Bodenart genügen dafür pro Beregnung 10–20 Liter pro Quadratmeter, die lieber in einem kräftigen Gießdurchgang als in vielen kleinen Portionen ausgebracht werden sollten.
Der Wasserbedarf Ihres Rasens hängt grundsätzlich vom Bodentyp ab. Unterschiedliche Böden speichern Wasser unterschiedlich gut und erfordern daher angepasste Bewässerungsmengen:
Um festzustellen, ob Sie die richtige Wassermenge anwenden, können Sie einen Regenmesser verwenden. Sobald der Wasserstand etwa 2 cm erreicht, hat der Rasen eine ausreichende Menge erhalten.
Die wichtigste Regel lautet: lieber selten, dafür intensiv bewässern, als häufig nur ein bisschen zu gießen. Ein- bis zweimal pro Woche kräftig zu wässern regt den Rasen dazu an, tief zu wurzeln, wodurch er Trockenphasen besser übersteht. Tägliches, oberflächliches Gießen fördert dagegen flache Wurzeln, Unkraut und erhöht die Verdunstung an der Oberfläche.
Die Bewässerungshäufigkeit hängt auch von der Temperatur ab:

Gleichmäßige, leicht einstellbare Bewässerung für viereckige Flächen von 28-350 m². Bewässert große Rasenflächen gleichmäßig ohne Pfützenbildung. Einfache Bedienung, wetterfest und leicht zu reinigen.
Reichweite: 7-21 m | Sprengbreite: 4-17 m
Vorteile: Fester Stand, 5Jahre Garantie
Die beste Tageszeit zum Rasen bewässern ist in Österreich der frühe Morgen zwischen etwa 3 und 6 Uhr, wenn Boden und Luft noch kühl sind. In diesem Zeitfenster verdunstet kaum Wasser, und die Feuchtigkeit kann tief in den Boden eindringen, bevor die Sonne stärker wird.
Abendliches Gießen sollten Sie möglichst vermeiden, weil der Rasen dann über Nacht lange feucht bleibt und Pilzkrankheiten gefördert werden. Kurzes Wässern in der Mittagshitze kann bei extremem Hitzestress kurzfristig kühlen, ersetzt aber nie die tiefgründige Hauptbewässerung am Morgen.
Sandige Böden erfordern häufigere, aber weniger intensive Bewässerung. Gießen Sie seltener, dafür in zwei aufeinanderfolgenden Intervallen – zum Beispiel an zwei Tagen je 10 Liter pro Quadratmeter. So vermeiden Sie Oberflächenabfluss und erreichen das Wurzelwerk zuverlässig. In Trockenzeiten sollten Sie alle drei bis vier Tage bewässern.
Lehmige Böden speichern Wasser länger, daher genügt in der Regel eine Beregnung pro Woche mit 15–20 Litern pro Quadratmeter. Bei sehr lehmigen Böden, auf denen Wasser schnell abfließt, teilen Sie die Wassermenge auf zwei Tage auf.
Frisch ausgesäter Rasen und neu verlegter Rollrasen haben einen deutlich höheren Wasserbedarf als etablierte Flächen. Die oberste Bodenschicht darf in den ersten Wochen nie komplett austrocknen, sonst sterben Keimlinge oder frische Wurzeln ab.
Neusaat
In den ersten 2–3 Wochen mehrmals täglich kurz bewässern, sodass der Boden gleichmäßig feucht, aber nicht nass ist.
Danach Bewässerungsintervalle langsam strecken und auf tiefgründigeres Gießen umstellen, um tiefe Wurzeln zu fördern.
Rollrasen
Direkt nach dem Verlegen intensiv wässern, bis der Boden unter den Soden vollständig durchfeuchtet ist.
In den ersten 10–14 Tagen täglich prüfen, ob die Grasnarbe gut feucht ist; später auf 2–3 kräftige Bewässerungen pro Woche reduzieren.

Schneller, dichter Rasen für 40 m². Speziell für Nachsaat und Neusaat entwickelt, keimt zuverlässig innerhalb von nur 7 Tagen. Ideal für alle, die schnell wieder einen gepflegten Rasen möchten.
Keimdauer: 5-14 Tage | Reichweite: 40 m²
Zusammensetzung: 80% Engl. Raygras, 15% Rotschwingel, 5% Wiesenrispe
Typische Anzeichen für Wassermangel sind bläulich-grüne Verfärbung, matte Halme und Trittspuren, die lange sichtbar bleiben. Spätestens wenn sich der Rasen bei Belastung nicht mehr aufrichtet oder erste gelbe Stellen auftreten, ist eine tiefgründige Bewässerung nötig.
Frage 1: Wie viel Wasser braucht mein Rasen pro Quadratmeter?
Je nach Bodenart benötigt der Rasen pro Bewässerung etwa 10–20 Liter Wasser pro Quadratmeter, damit die Wurzelschicht bis rund 15 Zentimeter Tiefe durchfeuchtet wird.
Frage 2: Wie oft sollte man den Rasen bewässern?
In der Gartensaison ist es meist ausreichend, den Rasen ein- bis zweimal pro Woche intensiv zu bewässern, statt täglich nur kurz zu gießen. In Hitzeperioden können auf leichten Böden Intervalle von 3–4 Tagen nötig sein.
Frage 3: Wann ist die beste Tageszeit zum Rasen bewässern?
Die beste Zeit zum Rasen bewässern ist früh am Morgen zwischen etwa 3 und 6 Uhr, wenn Boden und Luft noch kühl sind und kaum Wasser verdunstet.
Frage 4: Sollte man den Rasen abends bewässern?
Abendliches Gießen ist weniger ideal, weil der Rasen dann lange feucht bleibt und Pilzkrankheiten begünstigt werden. Wenn es nicht anders möglich ist, sollten die Halme bis in die Nacht hinein weitgehend abtrocknen können.
Frage 5: Wie bewässert man frisch ausgesäten Rasen richtig?
Neusaat sollte in den ersten Wochen mehrmals täglich leicht bewässert werden, damit die oberste Bodenschicht konstant feucht bleibt, ohne zu vernässen.
Frage 6: Woran erkenne ich, dass der Rasen zu wenig Wasser bekommt?
Bei Wassermangel verfärbt sich der Rasen gräulich-blau, Trittspuren bleiben lange sichtbar und die Halme richten sich nicht mehr auf.