
Oleander Pflege: So holst Du Dir mediterranes Flair auf Balkon & Terrasse!
, Von Richard P. , 6 min Lesezeit

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Jedes Mal, wenn ich einen wunderschön blühenden Oleander sehe, kommt bei mir ganz automatisch Urlaubsstimmung auf. Mit Pflanzen aus den südlichen Ländern wie dem Oleander verbindet man ganz natürlich ein besonderes Lebensgefühl.
Doch wie holt man sich diese Stimmung nach Hause auf Terrasse oder Balkon? In diesem Artikel zeigen wir dir, worauf du bei der Oleander-Pflege achten solltest – vom Gießen über das Düngen bis zum Oleander überwintern.
Der Oleander stammt ursprünglich aus dem heutigen Marokko und Südspanien. Von dort hat er sich über das gesamte Mittelmeergebiet bis nach Südostasien verbreitet. Nach Mitteleuropa, also auch nach Deutschland und Österreich, kam er erst vor rund 500 Jahren – importiert von wohlhabenden Adeligen.
Der Oleander braucht sehr viel Sonne und ist regelrecht hungrig nach Wärme. Der beste Standort ist durchgehend sonnig, idealerweise vor einer Hauswand, die tagsüber Wärme speichert und nachts wieder abgibt.
Kübelpflanze: In unseren Breiten ist der Oleander nur als Kübelpflanze zu empfehlen, da er Frost nicht überlebt.
Saison: Du kannst deinen Oleander von Mai bis zum ersten Frost im Freien stehen lassen. Für die kalte Jahreszeit braucht er unbedingt ein frostfreies Winterquartier bei etwa 5–10 °C.

Oleander: der ideale Standort
Dein Oleander muss im Sommer regelmäßig gegossen werden – bei hohen Temperaturen mindestens einmal täglich. Ideal ist ein Untersetzer, in dem sich das Gießwasser sammelt und der Pflanze im Laufe des Tages zur Verfügung steht.
Warnsignal: Bei zu wenig Wasser werden die untersten Blätter gelb und fallen ab.
Tipp: Oleander verträgt kalkhaltiges Wasser gut, normales Leitungswasser ist also in den meisten Regionen ideal.
Im Winterquartier ist häufiges Gießen nicht notwendig, die Erde darf dann auch antrocknen. Hier gilt das Umgekehrte: Staunässe ist im Winter unbedingt zu vermeiden.
Junge Oleander wachsen sehr schnell und sollten deshalb alle 1–2 Jahre umgetopft werden.
Gefäßgröße: Das neue Gefäß sollte etwa 5 cm breiter sein als das alte. Da die Wurzeln hauptsächlich in die Breite wachsen, sind breite Töpfe hohen vorzuziehen.
Erde: Normale Kübelpflanzenerde mit wenig Humusanteil reicht. Oleander mag kalkhaltige Erde und kalkhaltiges Wasser.

Um seine Blütenfülle zu entfalten, hat der Oleander einen sehr hohen Nährstoffbedarf.
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Der Oleander blüht am zweijährigen Holz. Ein starker Rückschnitt kann daher zur Folge haben, dass er erst im übernächsten Jahr wieder voll blüht.

Blattläuse auf Oleander
Die häufigsten Schädlinge auf geschwächten Oleanderpflanzen sind Blattläuse und Schildläuse.
Das A und O, damit dein Oleander im nächsten Jahr wieder prächtig blüht, ist das richtige Überwintern.
Der Oleander ist eine pflegeleichte, aber hungrige Pflanze. Mit viel Sonne, ausreichend Wasser und regelmäßiger Düngung belohnt er dich jedes Jahr mit einer Blütenpracht, die mediterranes Urlaubsgefühl auf deinen Balkon zaubert.
Bereit für deine persönliche Oleander-Oase? Die richtige Pflege beginnt mit den passenden Nährstoffen und Stärkungsmitteln. Wie du Kübelpflanzen sicher durch den Winter bringst, liest du in unserem Artikel Kübelpflanzen richtig überwintern.
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Nein, Oleander überlebt keinen Frost und muss als Kübelpflanze ins Winterquartier. Von Mai bis zum ersten Frost kann er draußen stehen, danach braucht er einen kühlen, frostfreien Platz bei 5–10 °C.
Im Sommer bei hohen Temperaturen mindestens einmal täglich, am besten mit Untersetzer, damit die Pflanze über den Tag Wasser ziehen kann. Werden die untersten Blätter gelb und fallen ab, ist das ein Warnsignal für zu wenig Wasser.
In der Hauptwachstumsphase von Mai bis September ein- bis zweimal pro Woche mit Flüssigdünger. Oleander hat einen sehr hohen Nährstoffbedarf – ungedüngte Pflanzen blühen weniger und werden anfälliger für Schädlinge.
Am besten im Herbst, kurz vor dem Überwintern, und nur mit leichten Korrekturen. Oleander blüht am zweijährigen Holz, weshalb ein starker Rückschnitt die Blüte im Folgejahr verzögern kann.
Junge Pflanzen wachsen schnell und sollten alle 1–2 Jahre umgetopft werden. Das neue Gefäß sollte rund 5 cm breiter (nicht höher) sein als das vorherige, da die Wurzeln vor allem in die Breite wachsen.
Ein möglichst sonniger und warmer Platz, idealerweise vor einer Hauswand, die Wärme speichert und wieder abgibt. Oleander ist bei uns nur als Kübelpflanze zu empfehlen, da er ab Herbst ins Winterquartier muss.
Vor allem Blattläuse und Schildläuse, meist an geschwächten, ungedüngten Pflanzen. Befallene Exemplare sollten sofort separiert und z. B. mit einem biologischen Mittel wie Biplantol Contra X behandelt werden.
Aus dem heutigen Marokko und Südspanien, von wo er sich über das gesamte Mittelmeergebiet bis nach Südostasien verbreitet hat. Nach Mitteleuropa kam er erst vor rund 500 Jahren durch den Adel.