
Luftreinigende Zimmerpflanzen für Wohnzimmer und Büro
, Von Rasenmax , 3 min Lesezeit

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Welche Zimmerpflanzen filtern wirklich die Raumluft? Bogenhanf, Efeutute, Grünlilie und Co. im Überblick – mit Pflegetipps für volle Wirkung.
Grünpflanzen tun mehr, als nur gut auszusehen: Manche Arten filtern nachweislich Schadstoffe aus der Raumluft und produzieren zusätzlichen Sauerstoff. Luftreinigende Zimmerpflanzen sind deshalb längst nicht mehr nur ein Trend, sondern eine einfache Möglichkeit, das Raumklima in Wohnung und Büro spürbar zu verbessern. Hier stellen wir dir die effektivsten und pflegeleichtesten Arten vor.
Pflanzen nehmen über ihre Blätter und Wurzeln bestimmte Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol oder Trichlorethylen auf und bauen sie teilweise ab. Wichtig für die Erwartungshaltung: Eine einzelne Pflanze ersetzt kein regelmäßiges Lüften, aber mehrere große Pflanzen im Raum können die Luftqualität messbar verbessern.
Einer der pflegeleichtesten Klassiker überhaupt: kommt mit wenig Wasser und Licht aus und filtert nachweislich Formaldehyd und Benzol. Als eine der wenigen Pflanzen produziert er auch nachts Sauerstoff – ideal fürs Schlafzimmer.
Schnellwachsend, sehr pflegeleicht und effektiv gegen Formaldehyd und Xylol. Verträgt auch etwas dunklere Standorte und eignet sich hervorragend als hängende Ampelpflanze.
Eine der bekanntesten luftreinigenden Pflanzen, filtert vor allem Kohlenmonoxid und Formaldehyd. Sehr genügsam und ideal für Einsteiger, da sie Pflegefehler gut verzeiht.
Filtert effektiv Ammoniak, Benzol und Formaldehyd und zeigt Wassermangel deutlich durch hängende Blätter an – praktisch, um Pflegefehler frühzeitig zu erkennen. Liebt einen halbschattigen Standort.
Baut Formaldehyd, Benzol und Trichlorethylen ab und ist besonders für Büros mit wenig natürlichem Licht geeignet, da er auch mit künstlichem Licht gut zurechtkommt.
Studien gehen von etwa einer größeren Pflanze pro 10 m² Raumfläche aus, um einen messbaren Effekt auf die Luftqualität zu erzielen. Für ein durchschnittliches Wohnzimmer bedeutet das realistischerweise 3–5 größere Pflanzen – eine einzelne kleine Pflanze auf dem Schreibtisch reicht für einen spürbaren Effekt nicht aus.
Dürfen deine Pflanzen im Sommer auf Balkon oder Terrasse, kannst du sie zusätzlich mit einem Pflanzenstärkungsmittel widerstandsfähiger machen:
Auch mediterrane Kübelpflanzen, die im Winter drinnen überwintern, tragen zum Raumklima bei – mehr dazu in Kübelpflanzen richtig überwintern.
Luftreinigende Zimmerpflanzen sind eine einfache, dekorative Möglichkeit, das Raumklima zu verbessern – vorausgesetzt, du setzt genug große Pflanzen ein und pflegst sie regelmäßig. Als Ergänzung zum Lüften, nicht als Ersatz, entfalten sie ihre volle Wirkung.
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Eine einzelne kleine Pflanze hat nur einen minimalen Effekt. Für eine spürbare Verbesserung sind mehrere größere Pflanzen nötig – als Faustregel etwa eine pro 10 m².
Grundsätzlich ja, da die meisten der genannten Arten wenig bis keine Pollen produzieren. Regelmäßiges Entstauben der Blätter reduziert zusätzlich Hausstaub in der Wohnung.
Bogenhanf und Efeutute kommen am besten mit wenig Licht zurecht und sind gleichzeitig sehr pflegeleicht – ideal für Büroräume ohne viel Tageslicht.